Wissen&Tun

Veröffentlicht am 15. Juli 2012 | by mh-Redaktion

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Praktische Vorschläge für den Monat Ramadan


A.) In der muslimischen Gemeinschaft

Nutzt die Gelegenheit der Ramadanzeit, um euren Glauben und das Gebot des Fastens sowohl mit Muslimen, als auch mit Nichtmuslimen gleichermaßen zu teilen. Öffnet eure Moscheen und eure Gemeindezentren, organisiert Gemeinschaftsiftars und versorgt bedürftige Familien in eurer Umgebung mit Essen und Nahrungsmitteln.
B. Mit den Freunden, Nachbarn und Kollegen
1. Macht bekannt, dass der Ramadan angebrochen ist,

indem ihr die Nachricht darüber auf der Webseite verbreitet oder dies mit einem Link zu euren FAQs, das über den Ramadan informiert, verknüpft.
2. Gestaltet einen Ramadan-Banner und hängt ihn an eure Tür

So einen Banner kann man selbst herstellen oder ausdrucken. Aber das sollte nicht alles sein. Schreibt paar Zeilen über den Ramadan (was der Ramadan ist und was für eine Bedeutung der Ramadan für die Muslime besitzt) dazu, druckt ihn aus und hängt das Blatt ebenfalls an die Tür. Ihr werdet erstaunt sein wie viele Menschen das Blatt beim Vorbeigehen lesen werden – erst recht, wenn es ansprechend gestaltet ist.
3. Schickt euren Nachbarn kleine Iftarmahlzeiten.

Legt noch eine kleine Notiz zum Essen dazu, dass der Monat Ramadan begonnen hat, und dass ihr die Freude dafür mit euren Nachbarn teilen wollt.
4. Gebt den Kindern „Gesegneten Ramadan“-Ballons und Halal-Süßigkeiten

Lasst auch die Nachbarskinder an der Freude über den Ramadanbeginn teilhaben, indem ihr ihnen Süßigkeiten und Schokolade schenkt. Auch Luftballons, vielleicht sogar mit einer passenden Aufschrift „Gesegneten Ramadan“, kommen gut an und die Kinder erinnern sich noch nach der Ramadanzeit daran.
5. Schickt Infos über den Ramadan zur Veröffentlichung an Stadtteilzeitungen, Ortsvereinspubliktionen und Lokalzeitungen

Wenn ihr Mitglied eines Nachbarschaftsnetzwerkes bzw. eines Ortsvereins seid oder einfach gute Kontakte zu den Nachbarn besitzt, dann nutzt die Möglichkeit. Es brauchen keine seitenlangen Artikel sein, besser ist ein kurzer Überblick über das Wichtigste im Ramadan (Wann? Warum? Wie? usw.). Oder man kontaktiert die Lokalredaktion einer Zeitung vor Ort. Die Nachbarn bzw. Menschen eines Ortes lesen Artikel, die mit ihrem direkten Umfeld zu tun haben eher als Berichte, die örtlich weiter weg liegen.
6. Iftareinladungen für die Nachbarn

Ladet die Nachbarn nacheinander zum Iftar ein. Ihr könnt den Nachbarn dazu Einladungskarten mit einem kurzen Text über den Ramadan zukommen lassen.
7. Bindet die Kinder mit ein

Spornt eure Kinder an, dass auch sie in ihrem Umfeld über den Ramadan erzählen. Lasst sie zudem auch ihre Klassenkameraden zum Iftar einladen und in einer muslimischen Familie gemeinsam das Fastenbrechen und die Ramadanatmosphäre erleben.
8. Sprecht darüber, was der Ramadan für euch selbst bedeutet

Wie fühlt es sich an zu fasten? Wie wirkt sich das Fasten auf die Arbeit und die Schule aus? Das sind Fragen, die Menschen in eurem Umfeld fragen könnten. Versucht selbst darauf zu antworten und drückt nicht dem Interessierten einfach ein Faltblatt über den Ramadan in die Hand. Sprecht über eure eigenen Erfahrung und euren Alltag, was dann sicherlich authentischer und interessanter für eure Mitmenschen sein wird.
9. Lest die kleine Broschüre „25 Fragen zum Fasten im Monat Ramadan“

Zur kurzen Vorbereitung und zur präzisen Beantwortung der möglichen Fragen zum Fasten und zum Monat Ramadan ist es nützlich, wenn ihr die „25 Fragen zum Fasten im Monat Ramadan“ lest. Diese kann man auch gedruckt beim DMK Karlsruhe (s. www.dmk-karlsruhe) erwerben.

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mh-Redaktion

Die Redaktion von muslimehelfen berichtet regelmäßig über die Arbeit von muslimehelfen. Informationen zu den Projekten und Kampagnen, aber auch Wissen & Tun Artikel werden im Namen der mh-Redaktion verfasst.



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