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Veröffentlicht am 25. November 2011 | by mh-Redaktion

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Schuaib (as) – ein guter Redner

Es ist vom Propheten Schuaib (as) die Rede. Er wurde zu den Völkern von Madyan und Ayka gesandt und hat sich mit den Menschen dieser beiden Völker auseinandergesetzt:

Und (Wir sandten) zu Madyan ihren Bruder Schuaib. Er sagte: „O mein Volk, dient Allah! Keinen Gott habt ihr außer Ihm….und stiftet auf der Erde nicht Unheil, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist! Das ist besser für euch, wenn ihr gläubig seid.“ (7:85)

Madyan lag im Nordosten des Hidschazgebietes und erstreckt sich von dort zur Ostküste des Roten Meeres, umfasst ein Teil von Süd-Palästina, der Bucht von Aqaba und Halbinsel Sinai.

Die Abstammung der Mehrheit der Madyaniter geht auf die dritte Ehefrau Ibrahims (as), Katurha, zurück. Ein Nachkomme Ibrahims von seiner Frau Katurha war Midyan, dem Stammvater des Volkes Madyan.

Nach Überlieferung mehrere muslimischer Historiker war Schuaib (as) der Sohn Mikails, einem Enkel des Propheten Ibrahim (as). Die Mutter Schuaibs (as) war die Tochter des Propheten Lot (as).

Zur gleichen Zeit war Schuaib der Schwiegervater von Musa (as). Er hatte seine Tochter Safura Musa (as) zur Frau gegeben.

Schuaib war mittelgroß gewachsen, leicht dunkelhäutig und verlor gegen Ende seines Lebens sein Augenlicht.

Es wird überliefert, dass der Prophet Schuaib (as) ein guter Redner war und benutzte diese Eigenschaft, um die Menschen mit guten Worten und schöner Ermahnung auf dem Wege Allahs zu rufen.

Wie alle Propheten Gottes (as) rief Schuaib seine Mitmenschen dazu auf, sich Allah zu ergeben, sich von Unheil fern zu halten und auf diesem Wege standhaft zu bleiben. Aber das Volk von Madyan hörte nicht auf Seinen Gesandten Gottes (as) und sie gingen sogar in der Übertretung sehr weit. Sie forderten ihn heraus, indem sie ihm folgendes sagten: „Lasse doch Stücke vom Himmel auf uns herabfallen, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.“ (26:187)

Die Völker Madyan und Ayka hörten nicht auf ihren Propheten (as) und leisteten ihm gegenüber Widerstand. Allah brachte daraufhin die Strafe, die im Koran erwähnt wird, über sie: „Aber sie bezichtigten ihn der Lüge. Da ergriff sie die Strafe des Tages der schattenspendenden Wolke; gewiß es war die Strafe eines gewaltigen Tages.“ (26:189)

Sie hatten die Sunnatullah, das unveränderbare Vorgehen Allahs, nicht beachtet: Allah gibt den Menschen zwar Zeit und Möglichkeit, damit sie von ihrem falschen Weg umkehren, bestraft sie aber, wenn sie beständig und beharrlich trotz besseres Wissen, sich gegen Allah, den Schöpfer, und Seinen Propheten (as) wenden.

Der Prophet Schuaib (as) zog vorher mit den wenigen Gläubigen vom Gebiet der Madyan weg und ließ sich nach der Überlieferung in Mekka nieder. Er starb in Mekka. Es wird gesagt, dass sein Grab soll sich im Westen der Kaaba zwischen Toren der Darunnadwa und Bani Samh liegen.

RüsŸtü Aslandur, muslimehelfen

 

Weitere Gedanken zu den Propheten gibt es hier

Die Texte sind erschienen im Rahmen des Bloggerprojekts “Propheten ganz nah”.

Alle 25 Propheten sind das Thema der Rückseite des muslimehelfen Wandkalenders 2012

 

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