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Veröffentlicht am 22. Juli 2015 | by Soufian

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Die Spuren des Ramadan


Ramadan ist seit einigen Tagen vergangen und wir alle feierten. Dank Spenden Bedürftige auch. Aber was ist geblieben? Welche Auswirkungen hat Ramadan in uns hinterlassen?

Ich persönlich verspüre eine gewisse Leere. Eine beachtliche Lücke in meinem Herzen, die davor durch Ramadan erfüllt wurde. Erst jetzt zeigt sich wirklich die Anstrengung durch die Mehrbelastung im Ramadan. So findet man zwar während dem Fasten die nötige Kraft im Glauben. Danach bedarf es jedoch erheblicher Anstrengung, um weiterhin annähernd so viel zu leisten und den Iman nicht in den Keller absinken zu lassen. Schnell holt einen der Alltag ein und das unglaubliche Gemeinschaftsgefühl der Tarawih-Gebete wird leider zu einer blassen Erinnerung.

Nun ist Ramadan keine Zeit um Sünden zu pausieren, sondern um diese endgültig hinter sich zu lassen. Allah sieht alles. Nicht nur im Ramadan.

Die Zeit nach Ramadan ist eine Herausforderung. Nicht nur wegen der Rekordtemperaturen.

Es ist eine Herausforderung auch danach an den guten Taten festzuhalten und nicht wieder in den Zustand vor Ramadan zurückzufallen. Wir müssen an dem Hoch zehren und versuchen standhaft durchzuhalten bis wir, sofern es uns geschrieben steht, den nächsten Ramadan erleben.

Die “Kurve unseres Imans” darf nicht zu sehr abflachen und wir müssen uns stetig verbessern. So dass wir uns nächstes Jahr aus einer deutlich stärkeren Position mit einem fliegenden Start in den Fastenmonat begeben.

So können wir neue Höhen erreichen und Schwung im Ramadan finden, der uns weiter trägt als wir es je geahnt hätten.

Tipp: Faste noch im Schawwal sechs weitere Tage freiwillig um den Lohn zu erhalten, als hättest Du das ganze Jahr gefastet!

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Über den Autor/en

Soufian

86er Baujahr, Social Media Fuchs mit juristischem Background, marokkanischen Wurzeln und einer starken Bindung zur Moschee. Im Community Management von muslimehelfen tätig und bietet zwischen Fans und Followern Einblicke in die Gedankenwelt eines Admins.



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