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Veröffentlicht am 15. November 2013 | by Nadya

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Menschen helfen sich in der Not


Der Winter hat sich verändert in den letzten Jahren. Er ist kälter, dunkler und länger als seine Vorgänger. Temperaturen von unter minus 20 Grad kommen immer häufiger vor. Der Winter ist die Jahreszeit, die uns Menschen am meisten abverlangt. Es ist aber auch die Zeit, neben Ramadan, in der wir den Hungernden, Armen und Bedürftigen am nächsten sind. Wir alle frieren.

Auch wenn Kälte nicht überall sichtbar ist. Nicht überall liegt Schnee auf den Straßen oder hängen Eiszapfen von den Dächern. Nicht überall ist der Winter eine Herausforderung an die Menschen. Andere Länder, wie die des ehemaligen Jugoslawiens, sind berühmt für ihre Winter: Bis Ende 2012 sind dort allein 50 Menschen erfroren. Stellenweise fiel die Temperatur dort auf minus 36 Grad. Die Stromversorgung war gefährdet, weil der Verbrauch so stark angestiegen war.

Dabei liegen die Gefahren des Winters nicht nur in den Minusgraden. Wenn die Temperatur wieder ansteigt, schmilzt der Schnee. Das Eis taut. Eiszapfen fallen von den Dächern und bilden genauso eine Gefahr, wie Blitzeis auf den Straßen. Im Winter sind wir anfälliger für Krankheiten, besonders Grippeerkrankungen nehmen in dieser Zeit deutlich zu. Davon besonders betroffen sind Kinder und ältere Menschen.

Was aber macht man, wenn man keine Mittel für Medikamente hat, wenn das Haushaltsbudget nicht einmal für eine vernünftige Mahlzeit reicht? Gerade der Winter stellt für Arme und Wohlhabende einen Unterschied dar. Denn im Winter kommt alles auf einmal: Baufällige Häuser sind im Sommer kein Problem. Im Winter dringt nicht nur die Kälte in die Gebäude, auch der Wind ist im Inneren zu spüren. Selbst eine Heizung oder ein Ofen können dagegen nicht viel ausrichten, sofern sie vorhanden sind. Auch in Industrieländern, wie Österreich, der Schweiz oder Deutschland, sind einige Menschen finanziell nicht in der Lage zu heizen.

Hilfe ist da unbedingt notwendig. Denn der Winter bedeutet für viele Menschen pure Not. Menschen helfen sich in der Not. Helfen wir mit. Inschallah.

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Über den Autor/en

Nadya

ist Ägyptologin, war im Fundraising und ist jetzt für Projektadministration zuständig, interessiert sich für Menschen und Kulturen, Sprachen und Geschichte. Sie beobachtet gerne ihre Umwelt und versucht das Geschehen um sie herum von einem anderen Standpunkt aus zu sehen.



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