Projekte Winterhilfe, muslimehelfen, Kosovo

Veröffentlicht am 15. Januar 2015 | by Dua

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Meine Reise in den Kosovo – Tag 4

Es ist Zeit nach Hause zu gehen. Doch bevor wir an den Flughafen von Pristina gefahren sind, haben wir einen Zwischenstopp in der Innenstadt von Ferizaj eingelegt.

Die fleißigen Helferinnen aus Kacanik haben uns dort die große Moschee gezeigt. Ich glaube, sie ist innen noch nicht ganz fertiggestellt, aber das, was ich sehen konnte, sieht vielversprechend aus. Oben befindet sich der Frauenbereich und unten ist der Bereich für die Männer. Direkt neben der Moschee befindet sich eine Kirche. Sie scheint sehr groß zu sein. Ich habe mich gefragt, ob es in Ferizaj viele Christen gibt. In der Moschee ist es sehr kalt, anscheinend ist sie nicht beheizt. Ich weiß nicht, ob es keine Heizungen gibt oder ob sie diese aus Sparsamkeit nicht einsetzen.

Kurze Zeit danach haben wir die Moschee verlassen und trafen uns auf einem Parkplatz wieder mit unserem Fahrer. Die Einheimischen haben sofort bemerkt, dass ich nicht aus dem Kosovo komme. Ich habe einen anderen Kleidungsstil, verhalte mich anders und brauche vor allem viel länger, um von A nach B zu kommen. Denn auch in der Innenstadt sind die Wege mit Eis bedeckt, was das Laufen erschwert. Das hat man mir sicher angesehen. Trotz meiner Winterstiefel fühlte ich mich teilweise wie auf einer Schlittschuhbahn.

Eigentlich wollten wir um 14 Uhr am Flughafen in Pristina sein, doch die kosovarische Gelassenheit hatte etwas anders für uns geplant. Wir kamen zwar viel später an als geplant, aber trotzdem noch pünktlich zum Abflug. Alhamdullilah.

Am Flughafen gelten die gleichen Regeln wie auf den Straßen, wer zuerst da ist oder sich in den Vordergrund drängelt, hat „Vorfahrt“. Eigentlich sollten wir eine Reihe bilden, doch die sieht im Kosovo nicht so aus wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Auf wundersame Weise funktioniert es trotzdem sehr gut. Ich freue mich auf Deutschland und bin sehr dankbar für diese Erfahrung. Ich durfte viele nette, hilfsbereite, zuvorkommende, gastfreundliche und humorvolle Menschen kennen lernen.

Inschallah unterstützt Du die Bedürftigen während unserer Winterhilfe und auch danach. Wir wollen mit Dir gemeinsam Gutes bewirken.

Mein Bett ruft! Home sweet home.

Winterhilfe muslimehelfen

Hier liest Du über die Ereignisse am ersten Tag, am zweiten und am dritten.

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Über den Autor/en

Dua

hat die 90er miterlebt, ist in einem Großstadt-Dschungel zu Haus und gewährt Einblicke in den Alltag einer Service Center Leitung bei muslimehelfen.



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