Projekte

Veröffentlicht am 4. Juli 2018 | by mh-Redaktion

0

Festgeschenke für bedürftige Kinder

Was kann Kindern aus bedürftigen Familien zum Fest eine Freude bereiten und danach auch noch von Nutzen sein? Diese Frage haben wir uns letztes Jahr gestellt. Daraufhin haben wir uns mit den Projektpartnern in Verbindung gesetzt. Ihnen wurde vorgeschlagen, dass sie Kindern Kleidung zum Fest schenken. So erhalten sie für das Fest neue Kleidung und können sie auch danach noch tragen.

So war es dann auch vergangenes Kurban in Bangladesch. An 1.500 Jungen wurde jeweils ein T-Shirt und eine Hose verteilt. Jeweils ein Kamiz mit Schalwar (ein langes Oberteil mit Hose) wurde an 750 Mädchen verteilt. Weitere 750 Mädchen haben jeweils ein Kleid mit Hose erhalten.

2.000 der Jungen und Mädchen lebten zu dem Zeitpunkt in den Flüchtlingslagern Kutupalong und Balukhali. Zu diesen wurden weitere 1.000 Rohingya-Kinder berücksichtigt, die im Grenzgebiet zwischen Bangladesch und Myanmar festgesessen haben. Viele, gerade kleine Kinder hatten gar keine Kleidung. Auch die Zustände, unter denen die Kinder leiden, sind kaum vorstellbar. Die Kinder berichten von vielen Schwierigkeiten.

So auch die 10-jährige Khatiza:
„Assalamu alaikum. Ich bin am Boden zerstört, weil ich meine Familie während der Massenmorde, die die Sicherheitstruppen in Myanmar durchgeführt haben, verloren habe. Ich bin vor zwei Tagen nach Bangladesch geflohen und habe keinen Platz im Camp gefunden, an dem ich bleiben kann. Kein Essen, keine Unterkunft, gar nichts. Ich freue mich so, dass ich diese neuen Kleider bekommen habe, weil ich nichts aus Myanmar
mitnehmen konnte. Vielen Dank an muslimehelfen. Möge Allah euch alle segnen.“

Alhamdulillah, die Einheimischen in Bangladesch sind sehr hilfsbereit und unterstützen die Flüchtlinge soweit sie können. Auch der 12-jährige Nur berichtet davon. Er hat sich über den Erhalt der Kleidung sehr gefreut:

„Assalamu alaikum. Ich bin das zweite von neun Kindern, ich habe eine ältere Schwester und sieben jüngere Brüder und Schwestern. Uns geht es sehr schlecht ohne Essen, eine Unterkunft, Kleidung und andere Dinge. Die Einheimischen sind sehr großzügig, sie geben uns etwas zu essen. Mir gefällt die Kleidung, die ihr mir gegeben habt, wirklich sehr. Möge Allah euch alle segnen. Amin.“


Über den Autor/en

mh-Redaktion

Die Redaktion von muslimehelfen berichtet regelmäßig über die Arbeit von muslimehelfen. Informationen zu den Projekten und Kampagnen, aber auch Wissen & Tun Artikel werden im Namen der mh-Redaktion verfasst.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑