Emha

Veröffentlicht am 8. Juli 2015 | by Dua

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Allein im Ramadan


Das stärkste, das uns verbindet, ist der Islam.

Musstest Du Ramadan schon einmal alleine verbringen? Vielleicht als Deine Eltern in die Heimat reisten um den besonderen Ramadan-Spirit zu spüren, den sie hier in Deutschland vermissen? Falls ja, kannst Du es eventuell auch nachvollziehen.

Während geborene Muslime, in der Regel, Abend für Abend ein schönes Iftar mit ihren Familien verbringen, fühlen sich Konvertite besonders im Ramadan allein gelassen.

Ich denke der Großteil der konvertierten Muslime stimmt mir zu, wenn ich sage, dass sich zwar regelmäßig Brüder und Schwestern mit ihnen freuen, dass sie den Weg zum Islam gefunden haben, doch darüber hinaus passiert nicht viel. Oft sind es nur Bekanntschaften aus der Moschee oder irgendwelchen Unterrichten, Vorträgen oder Veranstaltungen. Vieles ist für sie neu und fremd. Echte Freundschaften entstehen selten. Ein nettes Gespräch hier ein nettes Gespräch da, doch außerhalb der Moschee bleibt es doch nur bei einem „Assalamu alaikum“, leider.

Sie stoßen schon oft innerhalb der nicht muslimischen Familien auf Unverständnis, da erhoffen sie sich wenigstens von ihren Glaubensgeschwistern Unterstützung. Geht aufeinander zu und lernt voneinander.

Auch wenn sie nicht zu Deiner Familie gehören, ist doch das Stärkste, das euch verbindet der Islam und nicht der Familienname.

Allah (swt) sagt im Koran, wir sollen einander kennenlernen, dann lasst uns genau das tun. Wir wissen ja, an Gastfreundschaft mangelt es uns schließlich nicht.

Na, für heute Abend schon jemanden zum Iftar eingeladen?

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Über den Autor/en

Dua

hat die 90er miterlebt, ist in einem Großstadt-Dschungel zu Haus und gewährt Einblicke in den Alltag einer Service Center Leitung bei muslimehelfen.



Ein Kommentar zu Allein im Ramadan

  1. umm

    stimmt zu 100%!!!!!!!!

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